Im Januar 2008 sollen auch die Änderungen bei der Bewertung der Grundstücke veröffentlicht werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine Darstellung der Erbschaftsteuerreform 2008 nicht richtig sinnvoll.

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Bitte beachten Sie nachfolgende Hilfestellungen zur Regelung der Erbschaftsteuer oder Schenkungsteuer.


Checkliste zur Erbschaftsteuer

1. Detaillierte Angaben zum Verstorbenen (Name, letzter Wohnsitz, Todestag und - Ort, Staatsangehörigkeit) und Kopien aller (!) vorhandenen Verfügungen von Todes wegen (z.B. Testamente, Erbverträge, gemeinschaftliche Testamente),
2. Wenn vorhanden: Kopie des Erbscheins und der Anordnung einer Testamentsvollstreckung (wenn bereits bekannt: Name und Anschrift des Testamentsvollstreckers)
3. Liste der Personen, denen der Verstorbene Vermögenswerte als Erben und Vermächtnisnehmer zugewendet hat
4. Stammbaum des Verstorbenen, auch mit nichtehelichen Kindern, Eltern, Geschwistern, geschiedenen Ehegatten, Stiefkindern
5. Wenn vorhanden: Kopie des Familienbuchs/Stammbuchs des Verstorbenen
6. Wenn bekannt: Liste der Pflichtteilsberechtigten (Ehegatten, Kinder -grundsätzlich auch die nichtehelichen Kinder-, wenn Verstorbene keine Kinder hatte: auch dessen Eltern)
7. Detailliertes Vermögensverzeichnis, ggf. dazu vorhandene Urkunden, z.B. Immobilienkaufverträge, Versicherungsverträge, Depotauszüge vom Todestag, Bankauszüge vom Todestag, Unterlagen auch zu ausländischem Vermögen,
8. Bei Ehegatten und Kindern: Gesonderte Aufstellung des Hausrates
9. Detaillierte Aufstellung der Schulden (Art, Höhe, wann fällig), des Verstorbenen
10. Detaillierte Aufstellung der durch den Todesfall entstandenen Kosten und Verbindlichkeiten, z.B. Beerdigungskosten, Aufwendungen für Vermächtnisse und andere Anordnungen des Verstorbenen
11. Wenn zum Nachlass ein Unternehmen oder eine wesentliche Kapitalbeteiligung (mehr als 25 %) gehört: Vermögensübersichten (Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung) der letzten drei Jahre (wenn uns diese nicht sowieso schon vorliegen)
12. Wenn zum Nachlass eine Beteiligung an einer Gesellschaft gehört: Gesellschaftsvertrag und Vermögensübersichten (Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung) der letzten drei Jahre
13. Liste der erhaltenen Schenkungen (evt. auch verbilligt überlassenen Vermögenswerte) innerhalb der letzten zehn Jahre bis zum Todestag des Verstorbenen, wenn vorhanden, Kopien von dazu erstellten Dokumenten, Verträge etc.
Auch: Kopien etwaiger Schenkungsteuererklärungen und Schenkungsteuerbescheiden
14. Bei Ehegatten und Kindern bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres: Liste sämtlicher Hinterbliebenenbezüge
15. Bei Ehegatten: etwaige Eheverträge
16. Bei Ehegatten im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft: Zusammenstellung der Vermögensverhältnissen bei Beginn der Zugewinngemeinschaft, Zusammenstellung von Erwerben von Todes wegen des Verstorben während des Bestehens der Zugewinngemeinschaft und Getrennte Zusammenstellung des Vermögens beider Ehegatten am Todestag, und dazu vorhandene Unterlagen
17. Wenn bereits abgegeben: Kopie der Erbschaftsteuererklärung


Checkliste zur Schenkungsteuer

1. Stammbaum, möglichst weit verästelt, auch mit Schwiegerkindern, geschiedenen Ehegatten, Stiefkindern und nichtehelichen Kindern, evt. Kopie des Familienstammbuchs
2. Liste der Personen, die als Nachfolger in Betracht kommen
3. Wenn Sie verheiratet sind: etwaige Eheverträge
4. Detailliertes Vermögensverzeichnis, ggf. dazu vorhandene Urkunden, z.B. Immobilienkaufverträge, Versicherungsverträge, Depotauszüge, Unterlagen zu ausländischem Vermögen
5. Ggf. detaillierte Aufstellung Ihrer Schulden (Art, Höhe, wann fällig), ggf. mit Angaben der Personen, die diese übernehmen sollen
6. Wenn Ihnen ein Unternehmen oder eine wesentliche Kapitalbeteiligung (mehr als 25 %) gehört: Vermögensübersichten (Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung) der letzten drei Jahre (wenn uns diese nicht sowieso schon vorliegen)
7. Wenn Sie an einer Gesellschaft beteiligt sind und uns dazu keine Angaben vorliegen: Gesellschaftsvertrag und Vermögensübersichten (Bilanz oder Einnahmen-Überschuss-Rechnung) der letzten drei Jahre
8. Alle bereits getroffenen letztwilligen Verfügungen, z.B. Kopie des Testaments, Erbvertrags, gemeinschaftlichen Testamentes, Erbverzichtsvertrag, etc.
9. Auflistung bereits getroffener Regelungen zur vorweggenommenen Erbfolge, insbesondere während der letzten zehn Jahre; wenn vorhanden, Kopien von dazu erstellten Dokumenten, Verträge etc.
10. Auflistung etwaiger zu erwartender Erwerbe von Todes wegen oder Schenkungen
11. Sonstige Fragen an den Berater: